Kollima 1 im Netz

3. März 2007

Hallo,

wer sich für die erste und inzwischen nicht mehr ganz aktuelle Ausgabe von “Kollima” interessiert, kann sich hier die erste Ausgabe als PDF-Dokument runterladen. Cover und Werbung fehlen in der Datei, sind aber sicher auch verzichtbar.

Kollima 1 vom Februar 2006

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Über diese Seite

29. August 2006

Wer öfter mal auf diese Seite schaut wird inzwischen festgestellt haben, dass sich hier schon seit längerem nichts mehr tut.

Leider ist die Redaktion des letzten Heftes personell inzwischen ein wenig auseinander geraten, was sicher zahlreiche Gründe hat.

Nachdem ein Mitarbeiter die ihm anvertraute Copy-Karte mit noch fast 500 Kopien verloren hat, gibt es auch keine Möglichkeit mehr eine Art “Express-Ausgabe” für umsonst auf DIN A4 herauszugeben, wie das zwischendurch mal angedacht gewesen war.

Mit nur einer Person die “in etwa” weiß wie man layoutet, wenigen Leuten die Lust haben neue Artikel zu schreiben und einem zunehmend stressigeren Schulalltag ist es schwierig an einer neuen richtigen Ausgabe zu arbeiten.

Eine Zeitschrift mit einer Lebensdauer von mehr als einer Ausgabe läßt sich nun leider nur bedingt realsieren, wenn das Team vorwiegend aus Leuten ohne Projekt besteht, die nach der Projektphase wieder abspringen oder aber aus Selbstdarstellern, die das Magazin für ihre Zwecke zu nutzen versuchen. Der Schreiber dieser Zeilen sei hierbei nicht ganz ausgeschlossen.

Eine bloße Online-Ausgabe zu machen erscheint auch wenig sinnvoll, da die meisten KollegiatInnen wohl weder in der Schule noch zu Hause die Zeit aufbringen würden sich dafür an den Rechner zu setzen.

Der Umstand, dass die erste Ausgabe von Kollima noch immer nicht restlos verkauft wurde, obwohl die Auflage bei über 600 Schülern am OS mit nur 250 Heften relativ bescheiden dimensioniert war, läßt auch keine Euphorie für weitere Anstrengungen aufkommen.

Daher sei vorerst endgültig verkündet:
Kollima ist tot, es lebe Kollima!

Ein interessanter Aspekt an diesem Internet-Auftritt ist sicherlich, dass der Name Kollima im Bielefelder “Schüler und Studenten”-Milieu mittlerweile weniger im Zusammenhang mit unserer Zeitschrift, als vielmehr in Verbindung mit den Studierendenprotesten gegen Studiengebühren bekannt geworden ist.
Der Umstand verdankt sich der ursprünglich mit der heißen Nadel gestrickten und nur als Provisorium gedachten “offiziellen” Seite des Bielefelder Protests unter http://besetzung.kollima.de.
Da es auch von Seiten der Uni hierbei wohl Unklarheiten über den Zusammenhang von “Bildungsrettern” und Schülerzeitung gibt, sei hiermit kurz gesagt: Es gibt keinen.

Hätte man damals schon absehen können, dass die Besetzungs-Seite auch über die Zeit der Rektoratsbesetzung hinaus eine Bedeutung haben würde, so hätte man schon damals gleich einen billigen Webhosting-Vertrag für weniger als 15 € im Jahr abschließen und etwas wie www.rektorat-bielefeld.de ins Netz stellen können. Da aber Schnelligkeit bei gleichzeitiger Kostenlosigkeit damals im Vordergrund stand, wollte man sich damals fürs erste mit einer billigen Subdomain auf dem hinreichend großen Webspace der “Kollima.de” begnügen.

In diesem Zusammenhang möchte der Verfasser dieser Erklärung zusätzlich darauf hinweisen, dass die Veröffentlichungen unter http://besetzung.kollima.de seit Meldung der Tübinger Rektoratsbesetzung nicht mehr unter seinem Einfluß geschehen sind.
Zwar hat er weiterhin die technische Kontrolle über diese Besetzungs-Seite, doch wird er von dieser nur noch im Fall der krassen Regel-Übertretung durch die anderen dort schreibenden Autoren Gebrauch machen.

Viel Spaß beim verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet Euch allen!

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Der Augenblick (2)

8. Mai 2006

Frau Sommer im OS
Der Augenblick (2): Frau Sommer im OS

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Der Augenblick

8. Mai 2006

Sommer am OS
Der Augenblick: Sommer am OS

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Senat tritt den Willen der Studierendenschaft mit Füßen

1. Februar 2006

Entscheidung pro Studiengebühren in ungeklärter Höhe gegen massiven Protest durchgedrückt

Über den Willen der Studierendenschaft hinweg, hat der Senat der Universität Bielefeld heute einen Beschluss zur Einführung von allgemeinen Studiengebühren in Form von Studienbeiträgen durchgewunken. Unter reger Beteiligung von etwa 3000 Studierenden wurde der relevante Tagesordnungspunkt im AudiMax diskutiert. Offensichtlich wurden die Stimmen von VertreterInnen der ProfessorInnenschaft und des akademischen Mittelbaus im Voraus mit Geldversprechen durch das Rektorat geködert. Andere, an der Entscheidungsfindung beteiligte Statusgruppen, darunter die studentische Senatoren, wurden im Vorfeld durch gezielte Desinformation unter eklatanter Missachtung des hochschulpolitischen Usus’ gegeneinander ausgespielt. Als Reaktion haben AStA und StuPa Rektor Dieter Timmermann einmütig zum Rücktritt aufgefordert. Mit beispielloser Arroganz ließ das Rektorat diese Forderung unter den Tisch fallen. „Die Abstimmung des Senats ist eine absolut scheindemokratische Farce und ein totales Armutszeugnis gegenüber den hochschulpolitichen Strukturen und dem erklärten Willen der Studierendenschaft.“, erklärt Ingo Bowitz, studentischer Senator. Auch VertreterInnen der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen stimmten gegen die Einführung der Gebühren. Die Reaktionen auf den Beschluss reichten von Ungläubigkeit über Empörung, bis hin zu blankem Entsetzen und überschäumender Wut. Der massive studentische Protest mündete in der Besetzung des Rektorats als spontanes, erstes Zeichen praktischen Widerstands gegen die getroffene Entscheidung. Zentrale Forderungen der BesetzerInnen sind der Rücktritt von Dieter Timmermann sowie die Aufhebung des Beschlusses.

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